Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des US-Dollars im Vergleich zu einem Korb von Währungen misst, wird während der Sitzung am Mittwoch unterhalb des 104,00-Bereichs gehandelt, da die Vorsicht vor der offiziellen Zollankündigung des Weißen Hauses zunimmt. Trotz stärker als erwarteter ADP-Beschäftigungsänderungsdaten für März bleibt der Greenback unter Druck. Technische Signale sind gemischt, einige Indikatoren deuten auf einen bullischen Versuch hin, während die längerfristigen gleitenden Durchschnitte bärisch tendieren.
Der US-Dollar-Index (DXY) steht unter moderatem Abwärtsdruck, während er nahe der 104,00-Marke gehandelt wird. Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) gibt weiterhin ein Kaufsignal aus, aber der Relative Strength Index (RSI) bleibt mit 39,40 neutral, was auf einen Mangel an Momentum hinweist.
Die meisten gleitenden Durchschnitte deuten auf eine bärische Tendenz hin: die 20-Tage-, 100-Tage- und 200-Tage-Simple Moving Averages (SMA) sowie der 10-Tage-Exponential Moving Average (EMA) zeigen alle nach unten. Der Williams Percent Range und der Awesome Oscillator sind beide neutral.
Unmittelbarer Widerstand liegt nahe 104,022 und 104,105, während die Unterstützung auf der Abwärtsseite um 104,169, 104,128 und im wichtigen Bereich von 103,90 gesehen wird. Ein anhaltender Rückgang unter dieses Niveau könnte weitere Verluste in Richtung der 103,00-Marke freisetzen.
Obwohl sowohl Zölle als auch Steuern staatliche Einnahmen generieren, die zur Finanzierung öffentlicher Güter und Dienstleistungen verwendet werden, gibt es einige wesentliche Unterschiede. Zölle werden im Voraus bei der Einfuhr am Hafen entrichtet, während Steuern beim Kaufzeitpunkt bezahlt werden. Steuern werden Einzelpersonen und Unternehmen auferlegt, während Zölle von Importeuren gezahlt werden.
Unter Wirtschaftswissenschaftlern gibt es zwei unterschiedliche Sichtweisen auf die Nutzung von Zöllen. Einige argumentieren, dass Zölle notwendig sind, um heimische Industrien zu schützen und Handelsungleichgewichte auszugleichen. Andere sehen Zölle als schädliches Instrument an, da sie langfristig die Preise in die Höhe treiben könnten und durch sogenannte „Auge-um-Auge-Zölle“ einen schädlichen Handelskrieg auslösen könnten.
Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im November 2024 hat Donald Trump deutlich gemacht, dass er Zölle einsetzen will, um die US-Wirtschaft und amerikanische Produzenten zu unterstützen. Im Jahr 2024 machten Mexiko, China und Kanada 42 % der gesamten US-Importe aus. Laut dem US Census Bureau war Mexiko in diesem Zeitraum mit Exporten im Wert von 466,6 Milliarden US-Dollar der wichtigste Handelspartner. Daher plant Trump, sich bei der Verhängung von Zöllen auf diese drei Länder zu konzentrieren. Außerdem möchte er die durch Zölle generierten Einnahmen nutzen, um die Einkommensteuer für Privatpersonen zu senken.