Der Stellar-Kurs bewegt sich am Donnerstag bei rund 0,40 US-Dollar, nachdem er in den letzten zwei Tagen um 3,4 % gefallen ist. Doch der Blick auf die technische Analyse zeigt eine vielversprechende Formation: Ein symmetrisches Dreieck, das bei einem Ausbruch über eine entscheidende Marke ein Kursziel von 0,84 US-Dollar ins Spiel bringt – ein Anstieg von über 110 % gegenüber dem aktuellen Niveau.
XLM bewegt sich seit Ende November in einem symmetrischen Dreieck, das durch zwei konvergierende Trendliniengeformt wird. Diese technische Formation signalisiert eine potenzielle starke Bewegung, sobald der Kurs eine der beiden Trendlinien durchbricht.
Am Montag testete Stellar die untere Begrenzung des Dreiecks und fand dort zunächst Unterstützung. Dennoch setzte sich der Abwärtstrend bis Mittwoch fort, mit einem Rückgang um 3,4 %. Am Donnerstag stabilisierte sich der Kurs wieder bei 0,40 US-Dollar.
Sollte XLM aus dem Dreieck nach oben ausbrechen und einen täglichen Schlusskurs über 0,49 US-Dollar erreichen, ergibt sich ein technisches Kursziel von 0,84 US-Dollar. Damit würde Stellar um 111 % gegenüber dem aktuellen Niveau steigen. Allerdings gibt es auf dem Weg nach oben einen wichtigen Widerstand: Das Hoch vom 24. November bei 0,63 US-Dollar. Dort könnte der Kurs zunächst ins Stocken geraten, da einige Anleger nach einem 58%-Anstieg erste Gewinne mitnehmen dürften.
Für eine nachhaltige bullische Bewegung müssen zwei wichtige Indikatoren ihre Signale bestätigen:
Sollte Stellar die untere Begrenzung des Dreiecks nach unten durchbrechen und unter die 200-Tage-EMA bei 0,35 US-Dollar fallen, würde sich das Bild deutlich eintrüben. In diesem Fall könnte XLM auf das Tief vom 20. Dezember bei 0,31 US-Dollar zurückfallen und dort nach neuer Unterstützung suchen.
Stellar bewegt sich in einer entscheidenden Phase. Der Kurs steht kurz vor einem möglichen Ausbruch, der ein Kursziel von 0,84 US-Dollar in den Fokus rücken könnte. Doch dafür muss XLM erst die 0,49 US-Dollar-Marke knacken. Gleichzeitig bleibt das Risiko einer Korrektur bestehen, falls der Kurs unter die 200-Tage-EMA abrutscht. Die nächsten Tage dürften Klarheit bringen.