EUR/USD erlebte am Donnerstag eine starke Rallye, stieg kräftig an und pendelte sich nach der europäischen Sitzung in der Nähe des 1,1100-Bereichs ein. Das Paar verzeichnete solide intraday Gewinne, die durch anhaltendes bullisches Momentum angetrieben wurden, was es in die obere Hälfte seiner breiten täglichen Spanne drängte. Während einige Oszillatoren vorsichtige Signale senden, verstärkt das Setup der gleitenden Durchschnitte den bullischen Trend vor der asiatischen Sitzung.
Die technische Landschaft begünstigt weiterhin die Bullen. Der Relative Strength Index (RSI) stieg auf 72,32 und zeigt überkaufte Bedingungen an, während der Moving Average Convergence Divergence (MACD) ein Verkaufssignal ausgibt, was auf eine mögliche Erschöpfung hindeutet. Andere Momentum-Werkzeuge wie der Williams Percent Range bei -18,88 und Momentum bei 0,022 bieten jedoch eine gemischte bis bullische Sicht.
Die Preisbewegung wird gut durch eine starke Ausrichtung der wichtigen gleitenden Durchschnitte unterstützt. Der 20-Tage Simple Moving Average (SMA) bei 1,0855, der 100-Tage bei 1,0526 und der 200-Tage bei 1,0733 signalisieren alle Kauf. Ebenso trägt der kurzfristige 10-Tage Exponential Moving Average (EMA) bei 1,0861 und der 10-Tage SMA bei 1,0829 zur bullischen Argumentation bei, da der Preis deutlich über allen liegt.
Unterstützungsniveaus, die es zu beobachten gilt, liegen bei 1,0903, 1,0866 und 1,0861. Auf der Oberseite steht das kürzliche Sitzungshoch bei 1,1145 als unmittelbarer Widerstand. Wenn dieses Niveau durchbrochen wird, könnte dies den Weg für eine frische bullische Fortsetzung ebnen.