USD/CAD stürzt auf etwa 1,4100, da der US-Dollar aufgrund von Rezessionsrisiken in den USA einbricht

Quelle Fxstreet
  • USD/CAD stürzt auf fast 1,4100, während der US-Dollar einen Blutbad erlebt.
  • Trumps Zölle haben die Risiken einer US-Wirtschaftsrezession angeheizt
  • Die Anleger warten auf den US ISM-Dienstleistungs-PMI und die NFP-Daten für März.

Das Paar USD/CAD sieht sich einem scharfen Ausverkauf gegenüber und rutscht während der europäischen Handelsstunden am Donnerstag auf fast 1,4100. Das Loonie-Paar schwächt sich ab, da der US-Dollar (USD) nach der Veröffentlichung des reziproken Zollplans von US-Präsident Donald Trump am Mittwoch stark einbricht.

Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, ist um über 2 % auf fast 101,30 gefallen.

Die Anleger haben den US-Dollar abgestoßen, da sie zunehmend zuversichtlich sind, dass Trumps Zölle kurzfristig nachteilig für die US-Wirtschaft sein werden.Die Marktexperten glauben, dass die schlechter als erwarteten Zölle, die Trump angekündigt hat, die US-Wirtschaft einer Rezession ausgesetzt haben. Trumps protektionistische Politik wird voraussichtlich inflationär für die US-Wirtschaft sein. Ein solches Szenario wird die Kaufkraft der Haushalte verringern und könnte die Nachfrage nach langlebigen Gütern belasten.

In Zukunft wird der nächste Auslöser für den US-Dollar die US Nonfarm Payrolls (NFP)-Daten für März sein, die am Freitag veröffentlicht werden. In der Sitzung am Donnerstag werden die Anleger auf die ISM-Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex (PMI)-Daten für März achten, die um 14:00 GMT veröffentlicht werden. Der Dienstleistungs-PMI wird voraussichtlich langsamer auf 53,0 von 53,5 im Februar gewachsen sein.

In der Zwischenzeit schneidet der kanadische Dollar (CAD) im Vergleich zu seinen Mitbewerbern schlecht ab, obwohl Donald Trump Kanada und Mexiko von den 10 % Basiszöllen ausgenommen hat, die für alle Handelspartner gelten. Der 10 % Zoll würde nur in Kraft treten, wenn die ursprünglichen 25 % Zölle, die Trump auf kanadische und mexikanische Importe erhoben hat, aufgehoben oder ausgesetzt werden.

US-Dollar FAQs

Der US-Dollar (USD) ist die offizielle Währung der Vereinigten Staaten und in vielen weiteren Ländern als „de facto“-Währung im Umlauf. Er ist die am häufigsten gehandelte Währung weltweit und dominiert mit 88 % des globalen Devisenhandels. Daten von 2022 zeigen, dass täglich ein Handelsvolumen von rund 6,6 Billionen US-Dollar umgesetzt wird. Der US-Dollar löste nach dem Zweiten Weltkrieg das Britische Pfund als Weltreservewährung ab, nachdem der Goldstandard 1971 abgeschafft wurde.

Der wichtigste Faktor, der den Wert des US-Dollars beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Federal Reserve (Fed) bestimmt wird. Die Fed hat zwei Hauptziele: Preisstabilität (Inflationskontrolle) und Förderung der Vollbeschäftigung. Ihr primäres Werkzeug zur Erreichung dieser Ziele ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Preise zu schnell steigen und die Inflation über dem Ziel von 2 % liegt, erhöht die Fed die Zinsen, was dem Wert des US-Dollars zugutekommt. Fällt die Inflation unter 2 % oder ist die Arbeitslosenquote zu hoch, senkt die Fed möglicherweise die Zinsen, was den Greenback belastet.

In außergewöhnlichen Situationen greift die Federal Reserve auf Maßnahmen wie die quantitative Lockerung (QE) zurück. Dies geschieht, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um das Finanzsystem zu stabilisieren. QE ermöglicht es der Fed, mehr Geld zu drucken und US-Staatsanleihen von Banken zu kaufen, um die Kreditvergabe anzukurbeln. Diese expansive Maßnahme schwächt in der Regel den US-Dollar, da sie die Geldmenge erhöht und das Vertrauen in die Währung senkt.

Quantitative Tightening (QT) stellt den umgekehrten Prozess zu Quantitative Easing (QE) dar. Die US-Notenbank Federal Reserve beendet den Ankauf von Anleihen und investiert die fällig werdenden Rückzahlungen nicht in neue Anleihen. In der Regel wirkt sich dieser Prozess positiv auf den US-Dollar aus.

 

 

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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