USD/CAD Preisprognose: Hält sich über 1,4300, 100-Tage-SMA als entscheidende Unterstützung vor Trumps Zöllen

Quelle Fxstreet
  • USD/CAD erholt sich um einige Pips, nachdem es während der asiatischen Sitzung ein frisches Wochen-Tief erreicht hat.
  • Eine Kombination von Faktoren begrenzt den Aufwärtstrend im Vorfeld von Trumps Ankündigung zu reziproken Zöllen.
  • Die technische Konstellation mahnt zur Vorsicht, bevor aggressive direktionale Wetten eingegangen werden. 

Das USD/CAD-Paar kehrt einen Rückgang während der asiatischen Sitzung unter die 1,4300-Marke oder ein frisches Wochen-Tief, das am Mittwoch während der asiatischen Sitzung erreicht wurde, um und scheint vorerst den nächtlichen Pullback aus dem Bereich von 1,4415, einem fast dreiwöchigen Hoch, gestoppt zu haben. Die Kassakurse zeigen jedoch keinen Folgekäufer, da Händler sich entscheiden, an der Seitenlinie zu warten, bevor US-Präsident Donald Trump später heute seine Zölle ankündigt. 

In der Zwischenzeit untergraben Sorgen über die potenziellen wirtschaftlichen Folgen von US-Zöllen, angesichts von Berichten, dass die Trump-Administration erwägt, globale Zölle von bis zu 20 % auf fast alle US-Handelspartner zu erheben, den Kanadischen Dollar (CAD). Dennoch bietet der jüngste Anstieg der Rohölpreise etwas Unterstützung für den rohstoffgebundenen Loonie. Darüber hinaus halten Wetten, dass die Federal Reserve (Fed) bald ihren Zinssenkungszyklus wieder aufnehmen wird, die USD-Bullen in der Defensive und begrenzen den Aufwärtstrend des USD/CAD-Paares. 

Aus technischer Sicht zeigten die Kassakurse eine gewisse Widerstandsfähigkeit und sprangen von der Unterstützung des 100-Tage-SMA (Simple Moving Average) ab. Dies, zusammen mit neutralen Oszillatoren auf dem Tages-Chart, macht es ratsam, auf einen nachhaltigen Durchbruch und die Akzeptanz unterhalb der 1,4300-Marke zu warten, bevor bärische Wetten auf das USD/CAD-Paar eingegangen werden. Der anschließende Rückgang hat das Potenzial, die Kassakurse in Richtung des Zwischentiefs der letzten Woche, um den Bereich von 1,4235, zu ziehen, das, wenn es entscheidend durchbrochen wird, als neuer Auslöser für bärische Händler angesehen wird. 

Das USD/CAD-Paar könnte dann anfällig werden, um seinen Abwärtstrend unterhalb der 1,4200-Marke fortzusetzen, um das Jahrestief, um den Bereich von 1,4150, das am 14. Februar erreicht wurde, zu testen.

Auf der anderen Seite dürfte jede weitere Aufwärtsbewegung auf Widerstand im Bereich von 1,4350 stoßen, oberhalb dessen eine kurzfristige Erholung es den Kassakursen ermöglichen sollte, die runde Marke von 1,4400 zurückzuerobern. Einige Folgekäufe sollten den Weg für zusätzliche Gewinne ebnen und das USD/CAD-Paar in Richtung des Zwischenwiderstands von 1,4440 auf dem Weg zur 1,4480-Region, der psychologischen Marke von 1,4500 und dem monatlichen Hoch, um den Bereich von 1,4545, anheben.

USD/CAD Tageschart

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Kanadischer Dollar FAQs

Die Schlüsselfaktoren, die den kanadischen Dollar beeinflussen, sind vor allem die Zinspolitik der Bank of Canada, der Ölpreis als Hauptexportgut sowie die gesamtwirtschaftliche Lage des Landes. Auch das wirtschaftliche Verhältnis zu den USA spielt eine entscheidende Rolle.

Die Bank of Canada (BoC) übt erheblichen Einfluss auf den Kanadischen Dollar (CAD) aus, indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Dies wirkt sich auf die allgemeinen Zinssätze im gesamten Wirtschaftskreislauf aus. Das Hauptziel der BoC ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 1-3 % zu halten. Höhere Zinssätze wirken in der Regel stützend für den CAD, während quantitative Lockerungsmaßnahmen tendenziell eine abschwächende Wirkung auf die Währung haben.

Der Ölpreis spielt eine zentrale Rolle für den Wert des kanadischen Dollars. Als Kanadas wichtigstes Exportgut beeinflussen Preisschwankungen bei Erdöl den CAD unmittelbar. Steigt der Ölpreis, gewinnt auch der kanadische Dollar an Wert, da die Nachfrage nach der Währung steigt. Fällt der Ölpreis, gilt das Gegenteil. Hohe Ölpreise führen zudem häufig zu einer positiven Handelsbilanz, was den CAD zusätzlich stützt.

Inflation wurde traditionell als Bedrohung für Währungen angesehen, da sie deren Kaufkraft schmälert. Doch in einer globalisierten Welt mit gelockerten Kapitalverkehrskontrollen zeigt sich ein anderes Bild: Höhere Inflation zwingt Zentralbanken oft dazu, die Zinssätze anzuheben. Dies wiederum lockt internationale Investoren an, die nach attraktiven Anlagemöglichkeiten suchen, was die Nachfrage nach der heimischen Währung erhöht – wie im Fall des kanadischen Dollars.

Makroökonomische Datenveröffentlichungen dienen als Barometer für die wirtschaftliche Gesundheit und können den kanadischen Dollar spürbar beeinflussen. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, Beschäftigungszahlen sowie Konsumentenstimmungsumfragen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Eine robuste wirtschaftliche Lage stärkt den kanadischen Dollar. Sie lockt nicht nur vermehrt ausländische Investitionen an, sondern könnte die Bank of Canada dazu veranlassen, die Zinsen anzuheben, was den CAD weiter stützt. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen dürften zu einer Abwertung der Währung führen.

 

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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