Das Paar AUD/JPY zeigt während der Sitzung am Dienstag eine milde intraday Bewegung und handelt knapp unter der Marke von 94,00 vor der asiatischen Eröffnung. Trotz eines leichten täglichen Gewinns bleibt das breitere Setup bärisch, da der Preis weiterhin in der unteren Hälfte der jüngsten Spanne zwischen 93,15 und 94,01 schwebt. Das Momentum bleibt begrenzt, da gemischte Signale von wichtigen technischen Indikatoren vorliegen.
Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) zeigt ein mildes Kaufsignal, was auf eine gewisse Unterstützung hindeutet. Der Relative Strength Index (RSI 14) bleibt jedoch neutral bei 44,95, während der Ultimate Oscillator bei 56,12 liegt – was auf einen Mangel an klarer richtungsweisender Dynamik hindeutet. Diese Werte deuten auf Unentschlossenheit im kurzfristigen Bereich hin.
In Bezug auf den Trend zeichnen die meisten gleitenden Durchschnitte ein bärisches Bild. Der 10-Tage-Exponential Moving Average (EMA) bei 94,20 und der 10-Tage-Simple Moving Average (SMA) bei 94,29 begünstigen beide Verkäufe. Der 20-Tage-SMA bei 94,03 verstärkt zusammen mit dem 100-Tage bei 96,70 und dem 200-Tage bei 98,57 die Abwärtsrisiken. Die neutrale Ichimoku-Basislinie bestätigt weiter, dass dem Paar die klare Überzeugung für eine Umkehr fehlt.
Was die Niveaus betrifft, so ist der Widerstand um 93,79, 93,91 und 94,02 gestapelt. Wenn das bullische Momentum an Fahrt gewinnt, könnte ein Ausbruch über diese Bereiche die Tür für eine weitere Erholung öffnen. Auf der Abwärtsseite könnte das Versagen, über dem Bereich von 93,15–93,30 zu halten, das Paar tieferen Verlusten aussetzen, insbesondere wenn die Verkäufer an Stärke gewinnen und der RSI in den überverkauften Bereich abrutscht.
Insgesamt, während das intraday Momentum leicht konstruktiv aussieht, hält der dominante bärische Ton die Rallyes in Schach, es sei denn, nachhaltige Käufe räumen die Widerstandsniveaus mit Volumen aus dem Weg.