Ryanair-Aktie stürzt ab: Gewinn bricht um 46 % ein

Autor: Investing.com
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Investing.com - Die Turbulenzen in der Luftfahrtbranche haben Ryanair (IR:RYA) hart getroffen. Die Aktie des irischen Billigfluganbieters erlebte am Montag einen dramatischen Kurssturz, nachdem die Fluggesellschaft einen signifikanten Rückgang ihres Quartalsgewinns bekanntgab und vor sinkenden Ticketpreisen für den Sommer warnte.


Die Anleger reagierten sofort: Der Aktienkurs von Ryanair fiel um über 14 % auf 14,00 Euro und hat seit Jahresbeginn bereits mehr als 26 % an Wert verloren. Die Meldung über den Gewinneinbruch traf den Markt unerwartet hart und verstärkte die Unsicherheit in einem ohnehin herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld.


Für das Frühjahrsquartal meldete Europas größte Fluggesellschaft einen Nettogewinn von 360 Millionen Euro – das waren 46 % weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies, obwohl die Passagierzahlen um 10% auf 55,5 Millionen stiegen.


Michael O'Leary, der CEO von Ryanair, zeigte sich besorgt über die aktuelle Entwicklung und gab zu, dass die zuvor prognostizierte Stabilität der Flugpreise nicht eingetreten ist. „Wir haben schwächere Verbraucherausgaben verzeichnet und das Preisumfeld verschlechtert sich weiter, je näher wir der Sommerhochsaison kommen“, erklärte O'Leary. Dies sei ein deutliches Zeichen dafür, dass die wirtschaftliche Unsicherheit und die steigenden Lebenshaltungskosten die Reisebudgets der Verbraucher belasten.


Analysten von RBC Capital Markets kommentierten, dass die Ergebnisse die Erwartungen verfehlt hätten und die Aussagen zu den Flugpreisen im zweiten Quartal auf weitere Herabstufungen hindeuten könnten. Trotz dieser düsteren Aussichten bleibt die kanadische Bank optimistisch und behält ihre „Overweight“-Einstufung mit einem Kursziel von 24 Euro bei.


Zur Begründung verwiesen die Analysten auf das langfristig attraktive Geschäftsmodell von Ryanair. Das Unternehmen könne mit hohen Margen und einer soliden Kapitalrendite (ROCE/ROIC) punkten. RBC prognostiziert, dass die Free Cash Flow-Renditen bis zum Geschäftsjahr 2026 dank sinkender Investitionen auf über 10 % steigen und damit Raum für weitere Aktionärsrenditen schaffen würden.

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