WTI steigt aufgrund von Zinssenkungen der PBoC und nachlassender geopolitischer Spannungen auf nahe $69,00

Autor: FXStreet
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  • WTI könnte Unterstützung erhalten, da die Zinssenkungen der PBoC die chinesische Wirtschaft ankurbeln könnten, was die Ölnachfrage erhöhen könnte.


  • US-Präsident Joe Biden sagte, es bestehe die Möglichkeit, den Konflikt zwischen Israel und dem Iran für eine Weile zu beenden.


  • Shell und die Meeres- und Hafenbehörde von Singapur haben als Reaktion auf ein Leck in einer Pipeline an Land Reparaturmaßnahmen eingeleitet.


Der Preis für Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) steigt nach einem Rückgang von mehr als 7% in der Vorwoche wieder an und notiert am Montag im asiatischen Handel bei 68,90 $ pro Barrel. Der Abwärtstrend könnte jedoch begrenzt sein, da Zinssenkungen in China, dem größten Ölimporteur, die Binnenwirtschaft ankurbeln dürften, was die Ölnachfrage erhöhen könnte. Die People's Bank of China (PBoC) senkte die 1-jährige Loan Prime Rate (LPR) erwartungsgemäß von 3,35 % auf 3,10 % und die 5-jährige LPR von 3,85 % auf 3,6 %.


Die Rohölpreise gerieten jedoch unter Abwärtsdruck, was zum Teil auf die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in China zurückzuführen war. Am Freitag wurde bekannt gegeben, dass das chinesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal mit einer Jahresrate von 4,6 % gewachsen ist, was leicht unter dem Wachstum von 4,7 % im zweiten Quartal lag, aber die Markterwartungen von 4,5 % übertraf.


Darüber hinaus haben die nachlassenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten die Sorgen über Lieferunterbrechungen aus der Region verringert. US-Präsident Joe Biden erklärte am Freitag, es bestehe die Möglichkeit, „mit Israel und dem Iran in einer Weise zu verhandeln, die den Konflikt für eine Weile beendet“. Am Sonntag kündigte Israel jedoch an, dass es sich darauf vorbereite, Einrichtungen in Beirut anzugreifen, die mit den Finanztransaktionen der Hisbollah in Verbindung stünden, so Reuters.


In einer anderen Entwicklung berichtete Reuters, dass Shell und die Maritime and Port Authority von Singapur nach einem Leck in einer Pipeline Reinigungsarbeiten an Land durchgeführt hätten. Das Leck sei an der Quelle eingedämmt worden und habe keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Schifffahrt. Ein Sprecher von Shell bestätigte das Leck im Shell Energy and Chemicals Park und teilte mit, dass Notfallspezialisten entsandt worden seien, um die Situation zu bewältigen.

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