Goldpreis stabilisiert sich, Händler suchen Orientierung bezüglich Trumps Zöllen

Autor: FXStreet
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  • Goldpreis stabilisiert sich am Montag und bewegt sich in einer sehr engen Spanne.


  • Die US-Renditen haben sich von ihrem bisherigen Jahrestief erholt, nachdem Präsident Trump zur US-Wirtschaft Stellung genommen hat.


  • Händler richten ihren Fokus auf die bevorstehende Fed-Sitzung am 19. März.


Der Goldpreis (XAU/USD) stabilisiert sich zu Wochenbeginn und konsolidiert sich in einer engen Spanne nahe der 2.900-Dollar-Marke. Händler analysieren die jüngsten Aussagen von US-Präsident Donald Trump, die er am Wochenende in einem Interview mit Fox News gemacht hat. Auf die Frage nach dem Zustand der US-Wirtschaft erklärte Trump, dass sich die Wirtschaft in einer 'Übergangsphase' befinde, während die Märkte bereits ein Rezessionsszenario in Betracht ziehen.


Unterdessen äußerte sich Fed-Vorsitzender Jerome Powell am Freitag kurz vor Beginn der sogenannten "Blackout-Periode" der Zentralbank. Diese Phase geht der geldpolitischen Entscheidung am 19. März voraus, bei der allgemein erwartet wird, dass der Leitzins unverändert bleibt. Powell betonte, dass die Zentralbank derzeit keinen Handlungsbedarf sehe. Seiner Ansicht nach sei die Entscheidung, den aktuellen Leitzins beizubehalten, mit nur geringen Kosten verbunden, verglichen mit dem Risiko einer vorschnellen Anpassung und einer möglichen geldpolitischen Fehlentscheidung.


Tägliche Marktübersicht: Die Fed bleibt auf Kurs


US-Präsident Donald Trump erklärte, dass sich die Wirtschaft in einer „Übergangsphase“ befinde, während er weiterhin den Schwerpunkt auf Zölle und Stellenkürzungen im öffentlichen Sektor legt, berichtet Bloomberg.


Fed-Vorsitzender Jerome Powell räumte am Freitag zunehmende wirtschaftliche Unsicherheiten in den USA ein, betonte jedoch, dass die Zentralbank keinen Grund zur Eile sehe, ihre Geldpolitik anzupassen. Laut aktuellen Daten deutet der GDP-Indikator der Atlanta Fed darauf hin, dass die US-Wirtschaft in diesem Quartal schrumpfen könnte. Niedrigere Kreditkosten wirken sich tendenziell positiv auf den Goldpreis aus, so Reuters.


Laut dem CME FedWatch Tool liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed auf ihrer nächsten Sitzung am 19. März den Leitzins unverändert lässt, bei 97,0 %. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung bis zur Sitzung am 18. Juni ist am Montag auf 81,8 % gestiegen.


Technische Analyse: Zeit für eine Abkühlung


Nach den starken Bewegungen und überdehnten Positionen auf den Märkten ist es an der Zeit für eine Konsolidierung und eine mögliche Korrektur. Dies gilt auch für Edelmetalle, insbesondere für Gold, das von einem Rücksetzer profitieren könnte. Sollte US-Präsident Trump sich mit weiteren Zöllen zurückhalten, könnte sich die Nervosität der Märkte allmählich legen. In diesem Fall könnte Gold in Richtung der S2-Unterstützung des täglichen Pivot-Punkts bei 2.878 USD oder sogar tiefer fallen – ein attraktives Einstiegsniveau für Bullen, bevor im nächsten Monat die Gegenzölle in Kraft treten.


Während Gold am Montag zurzeit um 2.905 USD gehandelt wird, sind der tägliche Pivot-Punkt bei 2.912 USD sowie der Widerstand R1 bei 2.927 USD die entscheidenden Kursmarken. Sollte Gold weiter Kapitalzuflüsse verzeichnen, könnte der Widerstand R2 bei 2.945 USD als letzte Hürde vor dem Rekordhoch von 2.956 USD vom 24. Februar fungieren.


Auf der Unterseite bildet die psychologisch wichtige Marke von 2.900 USD zusammen mit der S1-Unterstützung bei 2.893 USD eine doppelte Unterstützung. Falls die Gold-Bullen einen weiteren Abwärtsimpuls verhindern wollen, muss diese Zone halten. Weiter unten dürfte die S2-Unterstützung bei 2.878 USD als Auffanglinie gegen zusätzlichen Verkaufsdruck dienen.


XAU/USD: Daily Chart

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