Der Goldpreis setzt seinen Verlusttrend fort, da Gewinnmitnahmen einsetzen und der US-Dollar zurückschlägt
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Der Goldpreis fällt weiter auf etwa 2.410 Dollar, da die politische Unsicherheit in den USA die Attraktivität des US-Dollars steigert.
US-Präsident Joe Biden könnte aufgrund gesundheitlicher Probleme seine Wiederwahlambitionen aufgeben.
Es wird allgemein erwartet, dass die Fed im September mit der Senkung der Zinssätze beginnen wird.
Der Goldpreis (XAU/USD) setzt seine Verlustserie am dritten Handelstag fort und fällt in der europäischen Sitzung am Freitag auf rund 2.410 Dollar. Das Edelmetall steht unter Druck durch Gewinnmitnahmen, nachdem es am Dienstag auf neue Allzeithochs über 2.480 Dollar gestiegen war. Auch eine ordentliche Erholung des US-Dollars (USD) und der Anleiherenditen belastet das gelbe Metall, da die Spekulationen über einen Sieg der Republikanischen Partei bei den Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten (USA) später in diesem Jahr zunehmen.
Die Erwartungen auf eine Rückkehr von Donald Trump als US-Präsident sind nach einem Attentatsversuch auf ihn gestiegen. Gleichzeitig haben die zunehmenden Aussichten, dass US-Präsident Joe Biden aufgrund gesundheitlicher Probleme seine Wiederwahlambitionen aufgeben könnte, die Chancen auf einen Wahlsieg Trumps ebenfalls befeuert. Trump ist bekannt für seine protektionistischen Handelspolitiken, die die Attraktivität des US-Dollars erhöhen.
Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs Hauptwährungen verfolgt, erholt sich auf rund 104,30. Ein höherer US-Dollar macht Investitionen in Gold für Anleger teurer. Die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen steigen auf 4,21%. Höhere Renditen von zinstragenden Anlagen erhöhen die Opportunitätskosten des Haltens von nicht-verzinsten Anlagen wie Gold.
Tägliche Marktbewegungen: Goldpreis fällt stark, während kurzfristige Aussichten stabil bleiben
Der Goldpreis rutscht weiter auf etwa 2.410 Dollar ab, da sich der US-Dollar stark erholt. Dennoch bleibt die kurzfristige Attraktivität von Gold fest, da Investoren sicher sind, dass die Federal Reserve (Fed) im September mit der Senkung der Zinssätze beginnen wird.
Die Erwartungen, dass die Fed im September einen Schritt zur Normalisierung der Geldpolitik einleiten wird, stiegen, da die Entscheidungsträger leichtes Vertrauen gewonnen haben, dass die Inflation auf dem Weg zum Ziel der Zentralbank von 2% zurückgekehrt ist. Die Beamten wollen jedoch noch mehr schwache Inflationsdaten sehen, um größeres Vertrauen in eine Zinssenkung zu gewinnen.
Die Marktspekulationen über Fed-Zinssenkungen wurden durch die Verbraucherpreisindex (CPI)-Daten für Juni verstärkt, die signalisierten, dass der Disinflationsprozess nach einer Stagnation in der ersten Jahreshälfte wieder aufgenommen wurde. Der jährliche Gesamt- und Kern-CPI, der volatile Lebensmittel- und Energiepreise ausschließt, verlangsamte sich schneller als erwartet. Gleichzeitig fiel die monatliche Gesamtinflation zum ersten Mal seit mehr als vier Jahren.
Neben dem nachlassenden Preisdruck haben auch die abkühlenden Arbeitsmarktbedingungen in den USA die Aussichten auf Zinssenkungen der Fed verbessert. Die Arbeitslosenquote stieg im Juni auf 4,1%, den höchsten Stand seit November 2021. Am Donnerstag übertraf die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die Woche bis zum 12. Juli die Erwartungen. Die Erstanträge beliefen sich auf 243.000, höher als die Schätzungen von 230.000 und die vorherige Veröffentlichung von 223.000.
Da am Freitag keine wichtigen US-Daten veröffentlicht werden, werden die Investoren die Reden der Fed-Politiker im Auge behalten: Der Präsident der New York Fed, John Williams, und der Präsident der Atlanta Fed, Raphael Bostic, sollen während der New Yorker Sitzung sprechen. Investoren werden auf Hinweise achten, wann die Fed mit den Zinssenkungen beginnen wird.
Technische Analyse: Goldpreis hält wichtige EMAs
Der Goldpreis rutscht in der europäischen Sitzung am Freitag weiter auf rund 2.410 Dollar ab. Das Edelmetall schwächt sich ab, nachdem es nicht über der wichtigen Marke von 2.450 Dollar bleiben konnte. Die kurzfristigen Aussichten für den Goldpreis bleiben jedoch stabil, da die kurzfristigen bis langfristigen Exponentiellen Gleitenden Durchschnitte (EMAs) ansteigen.
Die aufwärtsgerichtete Trendlinie, die vom Tiefstand am 14. Februar bei 1.984,30 Dollar verläuft, wird eine bedeutende Unterstützung für die Gold-Bullen darstellen.
Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) fällt auf 58,00, was darauf hindeutet, dass das Aufwärtsmomentum zum Stillstand gekommen ist. Dennoch bleibt die Aufwärtsneigung bestehen.
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