US-Finanzminister Bessent: Japans nichttarifäre Handelshemmnisse sind ziemlich hoch

Quelle Fxstreet

US-Finanzminister Scott Bessent sagte am späten Mittwoch, dass er am späten Montag noch kein Handelsangebot aus Japan erhalten habe. Dennoch erwartet Bessent, dass Japan in den Verhandlungen aufgrund ihres frühen Vorgehens priorisiert wird, so das Fox Business Network. 

Bessent betonte, dass Japans nichttarifäre Handelsbarrieren erheblich hoch sind. Er äußerte jedoch Optimismus hinsichtlich der bevorstehenden Gespräche.

Wichtige Zitate


Er sagt, dass er kein Handelsangebot aus Japan gesehen hat.

Er erwartet, dass Japan in den Verhandlungen Priorität erhält, weil sie sich frühzeitig gemeldet haben.

Japans nichttarifäre Barrieren sind ziemlich hoch.

Wir befinden uns auf dem maximalen Tarifniveau. 

Ich hoffe, dass durch gute Verhandlungen die Tarifniveaus für Länder, die nicht retaliieren, gesenkt werden.

Marktreaktion

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels notiert das Paar USD/JPY um 0,02% niedriger bei 147,80.  

Zölle FAQs

Obwohl sowohl Zölle als auch Steuern staatliche Einnahmen generieren, die zur Finanzierung öffentlicher Güter und Dienstleistungen verwendet werden, gibt es einige wesentliche Unterschiede. Zölle werden im Voraus bei der Einfuhr am Hafen entrichtet, während Steuern beim Kaufzeitpunkt bezahlt werden. Steuern werden Einzelpersonen und Unternehmen auferlegt, während Zölle von Importeuren gezahlt werden.

Unter Wirtschaftswissenschaftlern gibt es zwei unterschiedliche Sichtweisen auf die Nutzung von Zöllen. Einige argumentieren, dass Zölle notwendig sind, um heimische Industrien zu schützen und Handelsungleichgewichte auszugleichen. Andere sehen Zölle als schädliches Instrument an, da sie langfristig die Preise in die Höhe treiben könnten und durch sogenannte „Auge-um-Auge-Zölle“ einen schädlichen Handelskrieg auslösen könnten.

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im November 2024 hat Donald Trump deutlich gemacht, dass er Zölle einsetzen will, um die US-Wirtschaft und amerikanische Produzenten zu unterstützen. Im Jahr 2024 machten Mexiko, China und Kanada 42 % der gesamten US-Importe aus. Laut dem US Census Bureau war Mexiko in diesem Zeitraum mit Exporten im Wert von 466,6 Milliarden US-Dollar der wichtigste Handelspartner. Daher plant Trump, sich bei der Verhängung von Zöllen auf diese drei Länder zu konzentrieren. Außerdem möchte er die durch Zölle generierten Einnahmen nutzen, um die Einkommensteuer für Privatpersonen zu senken.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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