Bitcoin: Russlands Antwort auf Sanktionen – das BRICS-Mining-Bündnis

Autor: FXStreet
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Quelle: DepositPhotos

Investing.com – Bitcoin befindet sich wie so oft wieder einmal am Scheideweg. Einerseits prognostizieren die Analysten bei Bernstein, dass die führende Kryptowährung bis Ende 2025 die monumentale Marke von 200.000 Dollar erreichen wird. Andererseits wird der BTC zum Spielball geopolitischer Machtspielchen, denn die BRICS-Koalition, angeführt von Russland, verabschiedete eine bahnbrechende Mining-Initiative, die Bitcoin und andere Kryptowährungen als Alternativen zu traditionellen Finanzsystemen etablieren soll. Während die eine Seite Hoffnung auf ein beispielloses Wachstum liefert, steht die andere im Spannungsfeld geopolitischer und wirtschaftlicher Umbrüche.


Der verzweifelte Kampf der US-Miner


In den USA geraten Bitcoin-Miner zunehmend unter Druck. Insbesondere in Regionen wie Texas, wo die Konkurrenz durch den Aufstieg von KI-Rechenzentren stetig wächst, ist der Wettkampf um die so wichtige Ressource Strom unerbittlich.


Diese Miner, die in großem Maße auf Energie und Rechenleistung angewiesen sind, müssen sich nun gegen die schnell wachsenden Anforderungen und Ressourcen der KI-Branche behaupten. Der Konflikt zwischen traditionellen Mining-Unternehmen und den aufstrebenden KI-Giganten droht den US-Markt zu destabilisieren, was letztlich die Wettbewerbsfähigkeit des Landes im globalen Bitcoin-Ökosystem gefährden dürfte.


BRICS: Aufstand gegen die Dollar-Hegemonie


Gleichzeitig schmiedet die BRICS-Koalition, bestehend aus Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, große Pläne. Mit einer neuen Partnerschaft zwischen Russlands BitRiver und dem Russian Direct Investment Fund (RDIF) wollen die BRICS-Staaten ihre eigene Mining-Initiative auf die Beine stellen. Ziel ist es, Krypto- und KI-Datenzentren innerhalb der Mitgliedsnationen zu etablieren, um die Abhängigkeit von westlichen Technologien und Sanktionen zu verringern.


Dies entspricht der Vision von Präsident Wladimir Putin, der den US-Dollar offen als eine "Waffe" bezeichnet hat: „Wenn sie uns den Zugang verwehren, was sollen wir dann machen? Wir müssen auf Alternativen setzen.“


Downtober: Ein unheilvolles Omen


Die optimistische Stimmung wird jedoch von Alan Santanas düsteren Vorhersagen überschattet. Laut Santana könnte der „Uptober“ zu einem „Downtober“ mutieren, wenn die bärische Wendung bei Bitcoin im Oktober weiter an Fahrt gewinnt.


Er verweist auf historische Muster aus 2021, die zeigen, dass vielversprechende Starts oft mit abrupten Kursrückgängen endeten. Sollten sich Santanas Prognosen bewahrheiten, droht Bitcoin, wichtige Unterstützungsniveaus wie 55.000, 44.444 und gar 36.000 Dollar zu unterschreiten.


Ein solches Szenario könnte eine längere Bärenphase einläuten und die Hoffnungen auf baldige Erholung zunichtemachen. Seine Analyse fasst zusammen: „Der Uptober wird als Downtober enden... der Beginn eines bärischen Impulses, der eine bereits laufende größere Korrektur beenden wird.“


Bernstein: Ein Blick in die Bitcoin-Zukunft


In einem Kontrast zu den pessimistischen Stimmen bleibt Bernstein optimistisch. Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht rechnen die Analysten des globalen Investmentunternehmens damit, dass Bitcoin durch „beschleunigte institutionelle Akzeptanz“ bis Ende 2025 auf 200.000 Dollar steigen wird.


Dies basiert auf der Annahme, dass neu zugelassene Spot-Bitcoin-ETFs in den USA den Markt befeuern werden. Die Analysten Gautam Chugani, Mahika Sapra und Sanskar Chindalia bezeichnen diese Projektion sogar als „konservativ“ und erwarten, dass die Nachfrage nach Bitcoin weiterhin ungebrochen stark bleibt.


Bitcoin-Befürworter klammern sich an die Hoffnung, dass der Moment, in dem institutionelle Akteure wie  Morgan Stanley  (NYSE:MS) und andere große Investmenthäuser tiefer in den Bitcoin-Markt einsteigen, nicht nur das Potenzial, sondern auch die Akzeptanz der Kryptowährung dauerhaft steigern wird. Bernstein geht davon aus, dass diese Faktoren entscheidend dazu beitragen werden, dass Bitcoin eine neue Epoche als dominierende Kraft im internationalen Finanzsystem einleiten kann.

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